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Arnstadts Historie

 



Ein kurzer Auszug aus der Geschichte der Stadt Arnstadt



Die erste urkundliche Erwähnung Arnstadts ist auf den 01. Mai 704 datiert, als Herzog Hedan II. das Gehöft Arnestati dem Bischof Willibrord von Utrecht schenkte. Im Jahre 954, genau am 17. Dezember wird in Arnstadt Reichsgeschichte geschrieben, als König Otto I. in Arnstadt einen Reichstag zur Beilegung des "Liudolfinischen Aufstandes" abhält.
Um 1100 wurde nahe Arnstadt auf einem Höhenzug das Walpurgiskloster gegründet - dessen Grundmauern wurden in jüngster Zeit ausgegraben. Später wurde es in die Stadt verlegt.
1246 wurde das Franziskanerkloster gegründet.
1266 erhält Arnstadt vom Kloster Hersfeld, in dessen Besitz sich Arnstadt befindet, das Stadtrecht.
1506 weilte Martin Luther kurz im Arnstädter Franziskanerkloster. Das Franziskanerkloster und das Kloster an der Liebfrauenkirche wurden nach der Reformation aufgehoben.



Bachkirche Arnstadt
Bachkirche Arnstadt


Die Familie Bach prägte ganz besonders die Arnstädter Geschichte, immerhin 17 Angehörige wurden in Arnstadt geboren.
Johann Sebastian Bach war zweifellos eine der herausragendsten Persönlichkeiten, die je in Arnstadt lebten.
Arnstadt war von 1703 -1707 seine Wirkungsstätte. In dieser Zeit war er als Organist in der später nach ihm benannten Neuen Kirche tätig.
Ihm ist die "Bachgedenkstätte" im vor kurzem geschlossenen "Haus zum Palmbaum" und das Bachdenkmal auf dem Markt gewidmet.
Bachdenkmal Arnstadt
Bachdenkmal Arnstadt




 Weitere namhafte Persönlichkeiten der Arnstädter Geschichte waren unter anderem:


Das Arnstädter Rathaus, erbaut in den Jahren 1583-1585, nach dem Grossen Brand von 1581, bei dem 378 Häuser den Flammen zum Opfer fielen.
Das alte Rathaus wurde im Jahre 1501 neu erbaut, weil der Vorgängerbau 1459 während eines großen Feuers bereits schon einmal vernichtet wurde.

Rathaus Arnstadt
Rathaus Arnstadt



Puppensammlung "Mon Plaisir"
Puppensammlung "Mon Plaisir"


Die Fürstin Auguste Dorothea (1666-1751) gab die Arbeiten während ihrer Regentschaft von 1691 bis 1751 zur Herstellung der Wachsfigurensammlung "Mon Plaisir" in Auftrag. Insgesamt 82 Szenen mit 400 Puppen ergeben ein detailgetreues Abbild des damaligen Alltages.
Zu sehen ist diese umfangreiche und schöne Sammlung im
"Schlossmuseum Neues Palais".


Das Riedtor als südlichster Durchgang in der ehemaligen Stadtbefestigung gehört zu den wenigen erhalten gebliebenen Teilen. In seiner unmittelbaren Nähe befand sich die "Günthersmühle", die einst zu den größten Mühlen Deutschlands zählte.
Immerhin hielt schon im 14. Jahrhundert die Stadtmauer zahlreichen Belagerungen durch feindliche Truppen erfolgreich stand.

Riedtor Arnstadt
Riedtor Arnstadt









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